So ist das mit der Forschung, erst wird Oxytozin als “Vertrauenshormon” in den Himmel gelobt: Nach dem Motto baut mir ein Spray und ich gehe “sicherer” durch die Welt. Und dann kommen ein paar israelische Wissenschaftler und stellen fest, das das bewunderte Oxytozin doch glatt auch Neid und Häme verstärkt.
Was lernen wir daraus? Immer wenn eine sensationelle Erkenntnis aus der Welt der Wissenschaft kommt, vor Jahren war das Oxytozin mit seiner “Haupteigenschaft Vertrauensförderung”, dauert es nicht lange, bis auch ein wissenschaftlicher Haken gefunden wird.
Zu lesen in der Financial Times Deutschland: http://www.ftd.de/wissen/mensch/:forschungsergebnis-liebeshormon-verstaerkt-neid-und-haeme/50036625.html (Ich weiß die FTD ist nicht gerade ein wissenschaftliches Fachblatt, deren Autoren können aber wissenschaftliche Artikel sehr gut und kompakt darstellen.)
Für die “Ich-will-noch-mehr-Infos” steht in Wikipedia noch folgendes: http://de.wikipedia.org/wiki/Oxytozin
Freude fürs Hirn
Andreas Irmer
