Gedanken zum Nachdenken über Griechenland

Ich möchte mal nicht das übliche Kreischen der Mainstream-Presse und Nachrichten übernehmen sondern einfach nur schriftlich meine Gedanken laufen lassen.

Griechenland hat ein Bruttoinlandsprodukt (BIP = gibt den Gesamtwert aller Güter (Waren und Dienstleistungen) an, die innerhalb eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.) von ca. 230 Milliarden Euro.

Außerdem hat es circa 140 Prozent ( = 322 Mrd. Euro) bis 160 Prozent (= 368 Mrd.Euro) von seinem BIP als Schulden angehäuft. Schätzungen der Citigroup Bank vermuten das 2014 Griechenland trotz Sparmaßnahmen eine Schuldenquote von 180 Prozent ( = 414 Mrd. Euro) erreichen wird.

Vermutung: Momentan geht es doch nicht um eine Rettung Griechenlands sondern eher darum einen Weg des kontrollierten Bankrotts zu finden, oder?

Oder meint irgend jemand das die korrupte Verwaltung und staatliche Mißwirtschaft sich in den nächsten 2 Jahren ändern wird…..

Was unsere europäischen Brüder und Schwestern brauchen ist folgendes:

Geld alleine wird den Griechen überhaupt nicht helfen sondern es werden 4 weitere Aktionen benötigt.

1. Einen teilweisen Schuldenverzicht aller Gläubiger

2. Zeitweilige komplette Übernahme der staatlichen Verwaltung (Angefangen bei dem Finanzamt, der statistischen Erfassung sowie dem noch nicht vorhandenen Grundbuchsystem) Ziel ist es in den kommenden 20 Jahren einen Neuaufbau der staatlichen Verwaltung zu gewährleisten.

3. Gleichzeitige Unterstützung der griechischen Wirtschaft. (Nur Ausgaben zurück fahren ist Blödsinn und interlässt mehr Chaos als Erfolg)

4. Parralell dazu eine Neuordnung der griechischen Gesellschaft mit dem Ziel Korruption und interne Feindschaften zurück zu fahren. Man sieht z.B. die griechische Konsensunfähigkeit z.B. an der momentanen Opposition, die stark mit verantwortlich an der Krise ist, jetzt sogar eine Steuerflatrate von 15% verlangt, nur um beim Wähler punkten zu können.

Und sollten wir, d.h. alle europäischen Brüder und Schwestern, merken das es keinen Umschwung in Griechenland geben wird, ist der freiwillige und eigenständige Austritt Griechenlands aus der EU und Euro Pflicht. Denn es wird für die Zukunft nichts bringen, das disziplinierte Staaten die undisziplinierten permanten finanzieren.

Vielleicht muß es sogar in Zukunft eine Politikerhaftung geben…. für alle Staaten. Aber das ist momentan eine Utopie. ;-)

Was ist Ihre Meinung zu diesen Gedanken?

Keiner ist mehr verantwortlich…..

Handlungsanweisung für Zugbegleiter wenn die Außertemperatur bei ICEs wahrscheinlich auf über 32 Grad kommt:

Unter der Überschrift “Vorbeugende Maßnahmen zur Abwendung von Ausfällen” steht demnach: “Weiterhin gilt, dass bei zu erwartenden Außentemperaturen von mehr als 32 Grad bereits vorausschauend (in der Regel vormittags) die Sollwertgeber für Raumtemperatur in Stellung ‘warm’ gestellt werden müssen… . Hierdurch wird die Gefahr der Überlastung der Kälteanlage stark reduziert.”

Anmerkung:

Natürlich wird am Ende keiner mehr verantwortlich sein. Weder die Bahn (“Der Hersteller ist verantwortlich”) noch der Hersteller (“wir mußten Kosten senken, sonst hätte uns der Markt abgestraft”) noch der Anteilseigner Bundesregierung (“man hat uns nicht informiert aber wir werden einen Untersuchungsausschuss gründen”)

Also:

Leben wir in einer Zeit in der wir die Verantwortung lieber in die Hände der Anderen legen. Denn das Tolle daran ist: Die Anderen werden nicht richtig erkannt. Sie sind nie greifbar. Keiner weiß so richtig wer die Anderen sind.  Aber die Anderen haben die Macht, haben die Verantwortung, nur die können etwas unternehmen….

…… die Anderen.

Trotzdem liebe Grüße an Euch alle mit den Gedanken: Sollten wir uns nicht wieder die Verantwortung zurück holen, auch wenn es weh tut?

Mehr Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

10 Millionen US $ gespart, Multi-Milliarden $ verloren!

Laut einem N-TV Artikel hat BP sieben bis 10 Millionen US $ bei der der Technik und Sicherheit des Tiefseebohrloches gespart. Was die Folge davon ist, wissen wir alle:

6 Folgen der Unachtsamkeit und “Wird-schon-gut-gehen-Denkens” bei BP (gilt auch für uns )

  • die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA mit gigantischen bis unbekannten negativen Auswirkungen
  • Einstellung der Ölförderung im Golf von Mexiko
  • Verteuerung des Öls / Benzin weltweit
  • Der Konzern BP erlebt einen eigenen Wertverlust in solch einer Schnelligkeit die selten ist. (Die Marke BP, und wahrscheinlich das Konzern im Ganzen, wird es bald so nicht mehr geben.)
  • Gefährdung von unzähligen Arbeitsplätzen in der Fischerei, der Tourismusindustrie und vieles mehr
  • Einen weiteren Ansehensverlust von Managern. (Bald wird die Küchenschabe einen höheren Status haben als ein erfolgreicher Manager in der Rohstoffindustrie)

Und das Ganze nur wegen der Ersparnis von circa 10 Millionen US Dollar.

Was sollten wir für uns daraus lernen?

5 Gedanken übers Sparen!

  1. Überlege was Dein Sparen an Folgen haben kann.
  2. Das Ziel ist die intelligente Geldausgabe.
  3. Sparen muss mit Verbesserung verbunden sein.
  4. Sparen durch billigen, minderwertigen Einkauf bringt negative Ergebnisse
  5. Sparen um Kosten zu senken ist einfach, kann jeder. Kostensenkungen mit Innovationen ist Kunst, das kann kein “Controller”.

Kommentare sind übrigens sehr willkommen!

Link N-TV Artikel “Ölquelle des Alptraums”: http://www.n-tv.de/politik/Oelbranche-bekommt-Feuer-article922007.html

Übrigens ein Beispiel für innovative Zukunftsplanung: Im Artikel wird noch de Schauspieler Kevin Costner erwähnt.

Zitat:

“BP habe bei dem Hollywood-Star 32 Maschinen bestellt, die das verseuchte Wasser im Golf von Mexiko von Öl befreien sollen, berichtete der US-Nachrichtensender CNN. Der Schauspieler besitzt eine Firma, die entsprechende, rund 1800 Kilo schwere Zentrifugen baut. Er habe die Vorrichtung Anfang der 90er Jahre gemeinsam mit seinem Bruder, einem Wissenschaftler, erfunden, sagte Costner. Die Maschine sauge das ölige Wasser aus dem Meer auf, schleudere es mit hoher Geschwindigkeit herum und spucke 99 Prozent pures Wasser und 1 Prozent reines Öl aus. “Das ist der Weg, eine Ölpest im 21. Jahrhundert zu bekämpfen”, meinte der Star (“Waterworld”).”

Und zum Schluss noch etwas zum Freuen:

Das kann eine kleine Ente……

Liebe Grüße an Alle

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

Facebook hat über 470 Millionen User.

Die Zeit online hat am 2.6.2010 einen spannenden Artikel über Facebook mit der Hintergrundfrage:

“Aber wem schenken 470 Millionen Erdenbürger da eigentlich ihr Vertrauen? Und warum?”

Hier ein paar Punkte die mich beeindruckt haben:

  • Rund 200 Millionen Menschen auf der Erde besuchen ihre Facebook-Seite jeden Tag.
  • Paare fanden durch die Kontaktbörse ein Adoptivkind.
  • in mindestens einem Fall kam ein Todkranker zu einer neuen Niere.
  • Man kann Facebook aber auch als gigantisches Sozialexperiment begreifen. 470 Millionen Menschen unterwerfen sich den Grundregeln, die ein gerade mal sechs Jahre altes Unternehmen aufstellt.

Aber bitte lest selber weiter:

http://www.zeit.de/2010/23/Facebook-Internet-Datenschutz?page=all

Auf jeden Fall bin ich selber momentan vom Facebook-Virus beeinflusst sprich befallen. Mein Account ist: http://www.facebook.com/reqs.php#!/andreas.irmer.wissenslust Ihr seid darauf herzlich willkommen.

So, jetzt gehe ich Schnitzel und Spargel essen.

Es ist heute ein wunderbarer Tag mit wunderbarem Wetter.

:-)

Beste Grüße

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

Heute: Einfach nur freuen

Over the Rainbow. Gesungen von einer “Verlegenheitslösung”: Judy Garland. Für die Hauptrolle im im legendären Film “Das zauberhafte Land / The Wizard of Oz“. Judy Garland hatte nämlich schon zu weibliche Formen entwickelt um als graue Maus rüber zukommen.

Ebenso sollte der Song “Over the Rainbow eigentlich raus geschnitten werden…

Hier ist er:

Artikel des Tages:

Der absolute Rat, so einfach zu sagen doch so schwer zu tun? Aus dem “Harvard Business Manager”:

Auszug:

“Tu das, was du gern tust, arbeite hart, und es wird gut gehen.

Doch genau besehen ist das, was er gesagt und wie er es gesagt hatte, ein Beispiel für die schwierigste Aufgabe einer jeden Führungskraft – Leute zu motivieren. Ich verhalte mich heute wie mein Physikprofessor und benutze seine Worte, um meine Mitarbeiter zu höherer Leistung anzuspornen.

Dabei konzentriere ich mich wie er auf drei Punkte: Erstens suche ich ständig nach Möglichkeiten, anderen die Liebe zu meinem Beruf zu vermitteln. Wenn ich Enthusiasmus zeige, werden meine Mitarbeiter mir eher zuhören und Energie aus meinem Vorbild ziehen.

Zweitens rede ich selten über Zahlen, sondern mehr über die große Idee und die Rolle der Mitarbeiter dabei. Das Gehalt eines Doktors oder eine bestimmte Note hat mich nie begeistert, und ich glaube nicht, dass es sehr inspirierend für die Mitarbeiter ist, von Umsatzzielen zu reden oder von Marktanteilen. Stattdessen versuche ich, ihnen zu helfen, sich eine Zukunft vorzustellen, in der ihr Beitrag von besonderem Wert ist.

Schließlich möchte ich ihnen bewusst machen, dass ihr zukünftiger Beitrag davon abhängt, wie gut sie die jeweils gerade anstehende Aufgabe meistern.

Also nicht vergessen und lesen! Hier nochmal der Artikellink: http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-695410.html

Los gehts

freut Euch und feiert das Leben

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

Krieg im Büro

Krieg am Morgen, bringt Kummer und Sorgen. Krieg am Abend ist erquickend und labend…

Blödsinn.

Aber das Video ist gut!

Artikel des Tages:

  • Karriereturbo mit Fehlzündung (Manager Magazin). Hier ein Training, dort eine Zusatzqualifikation, rund um die Uhr erreichbar. So sammelt man Fleißkärtchen – und macht den Beruf zum Hamsterrad. mm-Redakteur und Buchautor Klaus Werle warnt: Harte Arbeit und gute Leistungen freuen den Chef, können dem eigenen Aufstieg aber schaden.
  • Testosteron ist der Super-Treibstoff des Erfolgs (Welt Online). Männer wählen direkte und risikoärmere Wege, während Frauen sich schnell binden und schnell Vertrauen schließen. Schuld ist ein Hormon.
  • Vorurteile besiegen den Instinkt (ddp Nachrichtenagentur). Vorurteile siegen selbst über tief verwurzelte, instinktive Verhaltensmuster. Das haben Forscher aus Italien nun erstmals bewiesen. In einer Studie mit hellhäutigen italienischen Landsleuten und afrikanischen Immigranten dunkler Hautfarbe untersuchten sie, wie Personen mit fremdenfeindlicher Gesinnung reagieren, wenn sie fremde Menschen leiden sehen.

Euch allen einen wunderschönen Dienstag

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

10 Regeln für angehende Scharlatane

Herzlichen Dank an Florian Freistetter von Scienceblogs . Florian ist Astronom und ein sehr, sehr kluger Kopf.

In seinem Bericht über den Tag 3 der GWUP Konferenz 2010 mit dem Titel “Warum Menschen an Unfug glauben” fasst er folgende Regeln für angehende Scharlatane von Prof. Kanning zusammen.

Und da Ihr wisst, das ich für eine tolle Überschrift fast alles mache, noch ein kleine Aufklärung. Es sind in Wirklichkeit 13 Regeln. Eine ist aber schon im Bericht vom Florian unter gegangen. Und 10 klingt in meinen Ohren besser als 12. :-)

  1. Befriedigen Sie ein weit verbreitetes Bedürfnis.
  2. Bieten Sie einfache Lösungen.
  3. Bieten Sie eine reichhaltige Produktpalette.
  4. Gaukeln Sie eine besondere Begabung vor.
  5. Stellen Sie sich als selbstloser Heilsbringer dar.
  6. Geben Sie sich den Anschein der Wissenschaftlichkeit.
  7. Liefern Sie Scheinbeweise.
  8. Meiden Sie wissenschaftliche Überprüfungen.
  9. Betonen Sie den ökonomischen Nutzen.
  10. Verweisen Sie auf zufriedene Kunden.
  11. Gehen Sie in die Medien.
  12. Grenzen Sie sich direkt von den Scharlatanen ab.

Viel Spaß am heutigen Donnerstag

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

P.S. GWUP kann ich Euch nur ans Herz legen. D.h. schauts immer mal rein. Zwar schreiben die auch nicht immer die Erleuchtung in Buchstaben sind aber sehr kritische Zeitgeister und verhelfen einem immer wieder zu einer objektiveren Sichtweise. http://www.gwup.org

P.P.S. Beinahe hätte ich es vergessen….. das Video (alt aber gut): Virales Marketing im Todesstern Stuttgart

P.P.P.S Mein Kollege vom Projekt Netzwerk Elite Markus Lehmann (der Link geht zu seinem Xing Profil) hat heute folgenden lesenswerten Thread gepostet (Aufpassen: Tolachgefahr vorhanden!):

http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/19886/Grosse-Haufen