Wahnsinn: Skifahrer filmt eigenes Lawinenunglück!

Das ist wahres Glück im Unglück:

Unsere heutigen Wissens Artikel:

1. Yahoo Nachrichten: Warum merken wir Menschen nicht alles. Weißt du noch, was du zum Geburtstag bekommen hast? Ganz bestimmt kannst du dich daran noch erinnern. Doch Menschen vergessen auch. Sie behalten sich nicht alles. Warum aber ist das so? http://de.news.yahoo.com/17/20100430/tsc-warum-merken-menschen-sich-nicht-all-aae7dd7.html

2. Wissenschaft.de: Worauf Frauen warten. Hormonspray erhöht das Einfühlungsvermögen bei Männern und steigert ihre Lernleistung. http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/310951.html

3. FAZ.net: Was soll nur aus unseren Gehirnen werden? Das digitale Leben kann vieles erleichtern, aber es fordert einen hohen Preis. Wir meinen, vieles parallel bewältigen und gleichzeitig Mails konzentriert lesen zu können. Die Hirnforschung kommt aber zum gegenteiligen Schluss. Mit Multitasking droht die Verwahrlosung unseres Stirnlappens. Link zum Artikel.

Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende und einen ruhigen 1. Mai

mit mehr Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

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3 Gedanken zu “Wahnsinn: Skifahrer filmt eigenes Lawinenunglück!

  1. Es gibt unterschiedliche Meinungen zu dem Video: ist’s ein Fake oder ist es echt?

    Hab’s angeschaut und mein subjektiver(!) Eindruck:

    Ist kein Fake, denn …

    – ich habe lange genug als Bergwachtarzt und als Rettungsarzt in der Hochgeburgsluftrettung gearbeitet., um zu wissen, dass sich in einen solchen Steilhang niemand freiwillig in ein abbrechendes Schneebrett stürzt.

    – das Schneebrett ist erst nach kurzer Abfahrt zu sehen, man sieht deutlich, wie die Skifahrer selbst es auslösen, so etwas kann man nicht „faken“ – es sei denn man ist lebensmüde.

    – ich habe ein ähnliches Video vor Jahren gesehen, als ein Tourengeher auf dem Gegenhang einen Lawinenabgang auf der anderen Seite filmte und auch den Skifahrer, der in der Lawine verschwand. Ob der damals überlebt hat, weiß ich nicht.

    Ist doch ein Fake, weil …

    – der Fahrer komplett ruhig ist, kein Versuch, dem Stress durch Schreien etc Luft zu machen.

    – jeder Tourengeher weiß (so habe ich es zumindest früher gelernt), dass es wichtig ist, zu versuchen Kopf und Mund zu schützen und mit den Fäusten eine Atemhöhle zu machen, kurz bevor der Schnee zum Stillstand kommt. So hat man die Chance, zu atmen und dann über eine CO2 Narkose langsam bewusstlos zu werden – das erhöht die Wiederbelebungschancen nach Bergung um ein Vielfaches.
    Andernfalls dringt Schnee in Mund und Atemwege, man erstickt sofort und das Gehirn ist nach ca 3-4 Minuten unwiederbringlich geschädigt.

    – es sind im Video nur wenige schnelle Atemgeräusche zu hören. Normalerweise hyperventiliert man in einer solchen Stresssituation,d.h. man atmet sehr schnell und tief, vor allem beim extrem anstrengenden Versuch an der Oberfläche der Lawine zu bleiben. Dazu kommt, dass der in die Luftwege eindringende Schneestaub ebenfalls eine heftige Atemreaktion provoziert – von all dem hört man allerdings im Video fast nichts.
    Sinkt man zu tief in den Schnee, wir man wie in einer Betonschale eingeschlossen und Luft holen, ist unmöglich.

    – Ich habe bei Lawinenbergungsübungen damals sehr erstaunt festgestellt, dass selbst bei einer kleinen, künstlich ausgelösten harmlosen Lawine der Schnee hart wie Beton ist.
    Und selbst bei diesen von der Bergwacht kontrollierten Übungen wurden die zu findenden „Opfer“ immer NACH dem harmlosen (!) Lawinenabgang eingegraben und NIE in die auszulösende Lawine geschickt, weil das Risiko zu groß wäre. Dieser zusammengepresste Lawinenschnee ist unvorstellbar hart!

    Fazit: einiges spricht für Echtheit, einiges dagegen – jeder mag glauben, was ihm/ ihr passt.

    Beste Grüße

    Hans-Dirk

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