Unglaublich: 85jähriger baut alleine eine Kathedrale

Ein „alter Knacker“ baut einfach und alleine ohne Studium oder viel Geld aus Dankbarkeit seine eigene Kathedrale.

Was soll man dazu noch sagen?

Das ist die Kathedrale:

Unbedingt auch diese Bilder anschauen:

http://citynoise.org/article/732/by/Hasslehoff

Hier ein ein paar Videoimpressionen:

Das Ganze als 3D Animation:

Und das ist seine kleine Geschichte:

Justo Gallego Martínez (* 20. September 1925 in Soria) ist ein ehemaliger spanischer Mönch, der seit 45 Jahren seine eigene Kirche in Mejorada del Campo, einem Ort in der Nähe von Madrid, errichtet.

Sohn einer Bauernfamilie, trat Gallego Martínez mit 27 Jahren in das Trappistenkloster von Santa María de Huerta bei Soria ein, das er allerdings 1961 vor Ablegung des Gelübdes aufgrund einer Tuberkuloseerkrankung wieder verlassen musste. Nach seiner überraschenden Heilung begann er 1961, aus Dankbarkeit eine Kathedrale auf einem ererbten Grundstück zu errichten.  Gallego Martínez lebt mit seiner Schwester in der Nähe seiner Kathedrale.

Gallego Martínez arbeitet bis heute (er ist 2010 85 Jahre alt) ohne die offizielle Unterstützung der katholischen Kirche, ohne Baupläne und ohne Baugenehmigungen, hauptsächlich allein, gelegentlich mit der Hilfe seiner sechs Neffen oder Freiwilliger. Manchmal stellt er auf seine eigenen Kosten Fachleute ein. Er finanziert seine Arbeit durch die Verpachtung und den Verkauf von Ackerland, das er übernommen hat, oder durch private Spenden.

Im Jahre 2005 machte ihn und seine Kathedrale eine Werbekampagne für das Getränk Aquarius in ganz Spanien bekannt.

Lange galt er in Mejorada als der „verrückte Mönch“, heute aber ist die Ortschaft, die 20 Kilometer von Madrid entfernt liegt, wegen der Kirche zum vielbesuchten Ort geworden. Das Werk hat auch international Anerkennung erfahren, unter anderem widmete das Museum of Modern Art, New York, der Kirche eine Fotoausstellung.

Martínez sagt, dass sein Gebäude der Nuestra Señora de Pilar, der Schutzheiligen Spaniens, gewidmet ist, regional kennt man sie schlicht unter Catedral de Justo. Er hat sie selbst, ungeachtet der Regeln über Anerkennung durch einen Bischof, zur Kathedrale erhoben.

Seine Kathedrale ist 55 Meter lang, 25 breit und 35 hoch. Sie ist eine klassisch konzipierte Basilika spanischen Typus mit – unvollendet – zweitürmiger Westfassade, Langschiff, säulengetragenem Hauptgewölbe mit Emporen, und Vierungskuppel – ebenfalls unvollendet. Sie hat auch eine Krypta.

Die meisten Baustoffe und Werkzeuge, die er verwendet, sind wiederaufbereitet. Er gebraucht sowohl Alltagsgegenstände als auch Materialien, die von Baufirmen und einer nahegelegenen Ziegelsteinfabrik gespendet wurden. Der Zement für die Fugen wird beispielsweise mit alten Treibstofftrommeln angerührt und die hohen Säulen sind mit Zement gefüllte Kartontrommeln.

Sein Wikipediaeintrag: http://de.wikipedia.org/wiki/Justo_Gallego_Martínez

Ich wünsche Euch allen einen tollen Wochenstart

Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

P.S Und steckts Eure eigenen Ziele nicht zu niedrig 🙂

Die Würze des Durchhaltens ist der Adel des Wollens

Viele geben zu früh auf, fangen immer wieder neue Projekte an, ohne die alten richtig abzuschließen. Berauschen sich an der Schönheit des Anfangs. Und vergessen dabei die“ Würze des Durchhaltens“ beizufügen. Denn Zähigkeit ist der „Adel des Wollens“.

Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel, (* 19. August 1883 in Saumur; † 10. Januar 1971in Paris) war eine französische Modeschöpferin und Begründerin des Chanel-Modeimperiums, sowie eine wichtige Persönlichkeit der Mode-Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihr außerordentlicher Einfluss auf dieHaute Couture war so bedeutend, dass sie als einzige Person aus dieser Berufsgruppe von der US Zeitschrift Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Personen des 20. Jahrhunderts gezählt wurde.

Coco Chanel selbst brachte über ihre Kindheit und Jugend immer wieder beschönigte Versionen in Umlauf. Es scheint faktisch gesichert, dass sie als zweite uneheliche Tochter des Hausierers Albert Chanel und Jeanne Devolle in Saumur an der Loire (Anjou) das Licht der Welt erblickte. 1884 heirateten ihre Eltern. Sie hatte fünf Geschwister: zwei Schwestern, Julia (* 1882) und Antoinette (* 1887), und drei Brüder, Alphonse (* 1885), Lucien (* 1889) und Augustin (* 1891), der nach wenigen Monaten verstarb. Noch in Gabrielles Kindheit starb ihre Mutter.

Die junge Gabrielle verbrachte sechs Jahre im Waisenhaus des katholischen Klosters von Aubazine, wo sie den Beruf der Näherin erlernte. Danach erhielt Coco zwei Jahre Unterricht im Pensionat Notre-Dame der Stiftsdamen von Saint Augustin in Moulins am Allier. Mit 20 Jahren arbeitete sie als Angestellte in einem Aussteuer- und Babyartikelgeschäft und nahm auch privat Schneideraufträge an.

1936 hat sie 4.000 Tausend Mitarbeiter…

Hier geht es zum kompletten Wikipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Coco_Chanel

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Sonntag

mit Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

P.S. „Die Würze des Durchhaltens ist der Adel des Wollens“, ist ein Titel eines meiner Vortragskonzepte.

P.P.S. Ein „altes“ Werbevideo mit dem Motto „Just go“. (Klingt doch immer so einfach :-))

1009 Absagen: Er hat aber nie aufgegeben

Angeblich hat dieser Mann 1009 Absagen erhalten. Er hat aber nie aufgegeben. (Quelle Wikipedia Deutschland)

Harland David Sanders (* 9. September 1890 in HenryvilleClark County, Indiana; † 16. Dezember 1980 in Louisville, Kentucky) war der Gründer der Systemgastronomie Kentucky Fried Chicken (KFC).

Sein Bildnis erscheint auf den Pappschachteln von KFC und eine stilisierte Grafik seines Gesichts ist ein Handelszeichen der Gesellschaft.

Sanders stammte aus Henryville in Indiana. Sein Vater starb, als er sechs Jahre alt war. Weil die Mutter arbeiten musste, war er in der Familie verantwortlich für das Kochen. Während der nächsten zehn Jahre arbeitete Sanders in vielen Jobs, als Feuerwehrmann, als Bootsfahrer, als Versicherungsagent, und er diente als Freiwilliger in der Armee in Kuba.

Im Alter von 40 Jahren bereitete Sanders Hühnchen für Kunden zu, die seine Tankstelle aufsuchten. Er hatte kein Restaurant zu jener Zeit, sondern servierte die Hühnchen in seinem Wohnzimmer an der Tankstelle. Hierdurch wuchs seine örtliche Bekanntheit, und er erweiterte seine Tankstelle zu einem Motel mit Restaurantbetrieb für 142 Sitzplätze.

In den nächsten neun Jahren experimentierte er mit der Zubereitung von Hühnchen und perfektionierte die Würzung, die zum Schluss dann die gleichen elf Kräuter und Gewürze verwendete, die auch heute angeblich Grundlage der Produkte von KFC sind.

Colonel Sanders erhielt 1009 Absagen, ehe er sein erstes ja hörte, um dann schließlich seine Rezepte an Restaurants zu verkaufen. Im Alter von 65 erreichte er seine erste Million.

Hier geht es zum kompletten Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Harland_D._Sanders

Ich wünsche Euch ein erholsames Wochenende

Freude fürs Hirn

Euer Andreas Irmer

P.S. Hier noch ein kleines Motivationsvideo: Gib mir Dein Bestes!

Ich verneige mich vor Mala Zimentbaum

Bei einer virtuellen Reise im Wikipedia Land entdeckte ich eine besondere Frau. Deren Geschichte mich so berührte, das ich Euch den Wikipedia Artikel zum Lesen empfehle:

Mala Zimetbaum wurde als Tochter von Pinkas und Chaya Zimetbaum im südlichen Polen geboren, wuchs aber in Belgien auf, wohin ihre Familie in den Zwanziger Jahren zog. Die jüngste unter fünf Geschwistern, war sie ein aufgewecktes und lernbegieriges Kind, hatte ein Talent für Fremdsprachen und Mathematik und war politisch engagiert.

In Antwerpen, wo sich die Familie 1928 definitiv niederließ, trat sie als Jugendliche einer jüdischen Organisation bei. Schon während ihres Studiums ging sie arbeiten, da der erblindete Vater die Familie nicht mehr ernähren konnte; zuerst war sie in der Modebranche tätig, dann als Übersetzerin bei einem Juwelier.

Nach der deutschen Besetzung Belgiens im Sommer 1940 ging Mala mit ihrer Familie in den Untergrund. Am 22. Juli 1942 wurde sie von derGestapo verhaftet und zunächst nach Fort Breendonk, anschließend ins Sammellager Mecheln (Malines) verbracht, bevor man sie im September 1942 nach Auschwitz deportierte, wo sie die Häftlingsnummer 19880 erhielt.

Sie überstand die Selektion und kam ins Frauenlager Birkenau, wo sie wegen ihrer vielfachen Sprachkenntnisse – sie sprach Deutsch, Französisch, Holländisch, Italienisch und Polnisch – als Dolmetscherin, also in einer vergleichsweise privilegierten Stelle, eingesetzt wurde und auch Büroarbeiten verrichten durfte. Zu ihren Aufgaben gehörte es auch, Häftlingen, die aus dem Häftlingskrankenbau als „genesen“ entlassen wurden, Arbeitskommandos zuzuweisen, wobei sie kranke Häftlinge vor bevorstehenden Selektionen gewarnt haben soll.

Eine Mitgefangene, die Auschwitz überlebte und 1964 als Zeugin im ersten Frankfurter Auschwitzprozess aussagte, beschrieb sie vor Gericht so:

„Also Mala Zimetbaum habe ich seit 42 gekannt. Das war eine außergewöhnliche Persönlichkeit, diese junge Frau. Weil sie einen guten Posten hatte, und im [Gegensatz] zu den anderen, die diese Macht ausübten, war sie gut, mitleidig, hat immer allen geholfen und [wurde] so wie ein Engel angeschaut. [Ihr war sehr bewußt], was die Lage der Juden im Lager bedeutet. Und bei uns wurde [darüber] gesprochen, daß ihre Flucht mit einem Polen, der Edek hieß, keine normale Flucht war.“

Der letzte Satz spielt darauf an, dass Mala, die die ihr gebotenen Vorteile gegenüber den anderen Häftlingen nicht ausnutzte und das Vertrauen ihrer Leidensgenossen besaß, eine wichtige Rolle im Lagerwiderstand spielte.

Am 24. Juni 1944 floh sie gemeinsam mit ihrem polnischen Geliebten, dem „politischen Häftling“ Edek Galinski, in einer SS-Uniform verkleidet aus Auschwitz und versuchte dabei, Deportiertenlisten, zu denen sie Zugang hatte, nach außen zu schmuggeln, um die Welt von dem Morden in Auschwitz in Kenntnis zu setzen.

Doch am 6. Juli wurde sie mit Edek an der Grenze zur Slowakei gefasst, zurück nach Auschwitz gebracht und nach intensiven Verhören durch die Politische Abteilung (Block 11) wegen ihres Fluchtversuchs zum Tod durch Erhängen verurteilt.

Gleichwohl sperrte man sie anschließend in den Strafbunker, wo sie, unter anderem von dem berüchtigten Wilhelm Boger, schwer misshandelt wurde. Dennoch war ihre Haltung, wie eine Mitgefangene rückblickend erzählte, stark und gefasst:

„Und die Mala selber kam auch zu uns, in die kleine Baracke. Und dann habe ich mit ihr sprechen können. Und sie war stolz und ruhig. Und wie man sie gefragt hat: »Wie geht es dir, Mala?« hat sie gesagt: »Mir geht es immer wohl«, obgleich sie wußte, was ihr Ende sein wird.“

Ihre geplante Hinrichtung am 15. September 1944 wurde von der Lagerleitung als Exempel inszeniert; zur Exekution war für das gesamte Frauenlager Generalappell befohlen.

Doch Mala hatte sich heimlich Rasierklingen beschafft, und es gelang ihr, sich damit unmittelbar vor der Vollstreckung die Pulsadern zu öffnen. Als ein SS-Aufseher ihr daraufhin die Klingen wegnahm, schlug sie ihn mit ihren blutenden Händen ins Gesicht und rief: „Ich werde als Heldin sterben, du verreckst wie ein Hund!“

Daraufhin wurde Mala von den Aufsehern, die dieser Akt des selbstbewussten Widerstandes einer Jüdin rasend machte, brutal misshandelt, geschlagen und getreten. Zugleich erging der Befehl, sie lebendig im Krematorium zu verbrennen. Ein Mithäftling berichtet:

„Dann wurde sie durch das ganze Lager geführt und in eine kleine Kiste geworfen. Als man sie in der Kiste in das Krematorium gebracht hat, ist sie an unserem Bürotor vorbeigezogen. Sie war nur noch ein Klumpen. Sie hat nur noch geröchelt.“

Augenzeugen berichten übereinstimmend, dass Mala, entgegen dem Befehl, noch vor ihrer Verbrennung den Tod gefunden habe: Die einen behaupten, ein SS-Mann habe sie zuvor aus Mitleid erschossen; andere erzählen, sie sei noch auf dem Karren, worin man sie zum Krematorium zog, verblutet; nach einer weiteren Version habe sie durch Gift, das sie bei sich trug, sich selber das Leben nehmen können.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mala_Zimetbaum

Mala Zimentbaum, ich verneige mich vor Dir. Und sollte ich vergessen wie stark ein Mensch sein kann, werde ich an Dich denken

Euer

Andreas Irmer